simple – not easy (we shall overcome)
Noam ChomskyCC BY-NC-SA by truthout.org / flickr / http://www.flickr.com/photos/truthout/4543361608
Robert Foster: Wie beenden wir den Terrorismus?
Noam Chomsky: Da gibt es eine einfache Methode?
Foster: Welche?
Chomsky: Hören sie damit auf, sich daran zu beteiligen.
Foster: Was ist ihrer Meinung nach die größte Bedrohung des Friedens?
Chomsky: Unsere Ignoranz
Foster: Und wie überwinden wir diese?
Chomsky: Schalten Sie als erstes einmal ihren Fernseher aus.
Simulation: Ohne Waffen eine grandiose Lernumgebung
Kugelförmige Laufsteuerung in alle Richtungen, Kabellose Waffen mit LED-Erfassung, Surround Sound, Bewegungssteuerung über Kinect, 360 Grad Projektion mit 5 HD-Beamern, und 12 Paintball-”Markierer”, die auf den Spieler gerichtet sind:
Was für ein Aufwand für eine Simulation!
Da wünscht man sich doch, jemand hätte so einen Aufwand betrieben um eine virtuelle Lernumgebung zu erschaffen…
Kollaborative Wissenskonstruktion – Knowledge Building für Praktiker
Heute startet der zweite deutschsprachige MOOC. Dieses Mal an der Universität Tübingen zum Thema “Workplace Learning”.
Titel und Hashtag: “Open Course Workplace Learning 2011″ #ocwl11.
Als Einführungslektüre gibt es einen Text vom ikit (Institute for Knowledge Inoovation and Technology” zum Download, Titel:
Knowledge Building von Marlene Scardamalia und Carl Bereiter
Hier zum Download:http://www.ikit.org/fulltext/2006_KBTheory.pdf.
Ich habe mir gedacht, dass man das doch gleich mal in die Praxis umsetzen könnte: “Kollaboration statt Lernen” und habe den Text kurzerhand in ein Google Doc gepastet.
Der Text ist ohne Anmeldung für alle zum Bearbeiten freigegeben und kann nach Herzenslust editiert, formatiert und auch kommentiert werden:
https://docs.google.com/document/d/1IFCFbbtjL4lrbOJSNpI2TPP1ofKOOxmMW8KxX23KtdM/edit?hl=de
Schade allerdings, dass er nur in englisch vorliegt und eine deutsche Übersetzung NOCH nicht verfügbar ist.
Eventuell wollen die Kursteilnehmer das ändern und flux eine Übersetzung miteinander anfertigen.
Das Google translator toolkit könnte dafür ein nettes Handwerkszeug sein. Einziger Nachteil, dass man hier nicht einfach global zur Bearbeitung freigeben kann.
Wer also Zeit und Lust hat, daran mitzuarbeiten bitte einfach hier klicken und mail an info@empeiria.info oder Twitter-Nachricht an @empeiria mit mailadresse vom eigenen Google-Account, dann setzte ich die Berechtigung zur Mitarbeit an der Übersetzung.
Hier ist der Übersetzungs-Arbeitsplatz erreichbar, sobald er freigeschaltet wurde:
http://translate.google.com/toolkit/workbench?did=00003xiktcdfwn4&hl=de
Und jetzt: Viel Spaß an weiteren gemeinsamen Wissenskonstruktionen
Google+ Hangout mit Extras – was ein Ding
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Hangouts |
Hangouts mit Extras |
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Gruppen Video Chat |
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Gruppen Chat |
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You Tube Videos |
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Bildschirm teilen |
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Google Text und Tabellen |
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Notizen und Zeichnungen |
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Hangout benennen |
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Hier (m)ein PlusMinus für den Einsatz von google+ Hangouts in der Bildung:
+ Es ist eine WebApp
Keine aufwändige Softwareinstallation für Textverarbeitung, Videochat oder Mindmaps mit den damit verbundenen Formatierungsproblemen für gemeinsames Arbeiten auf unterschiedlichen Computern. Einfach einloggen und alles an einem Ort – miteinander daran arbeiten – teilen – wohlfühlen.
+ Es funktioniert
+ Es ist kostenlos
- man muss bei google und google+ angemeldet sein
- Es wird noch wenig benutzt (und noch weniger im deutschsprachigen Raum)
- Voraussetzung für den vollen Genuss sind webcam, mikro und stabiles Internet

habt euch lieb und werdet durstig
- Irene Bär hat bei facebook auf die Werbespots “Welt der Liebe” von afri Cola hingewiesen. Danke für dieses Fundstück!
Auf der Seite Der Funkturm gehören die Spots beim “Best of 10 Jahre Ramses” im Jahr 2005 zu den Gewinnern und man kann alle drei Spots am Stück anhören.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die einzelnen Spots aufzuteilen und den Text jeweils auszuschreiben.
Viel Spaß beim Anhören und Lesen und vergesst nicht Euch lieb zu haben!
1.
Ich wünsche mir eine Welt,
die nicht rund ist, sondern herzförmig.
Eine Welt,
in der der die Menschen für ihre Nachbarn heimlich Lottoscheine ausfüllen;
in der auf Straßenschildern nicht “Stop” steht, sondern “Bitte Stop”.
Eine Welt,
in der man sich stundenlang mit der Frau von der Auskunft unterhalten kann.
Ja!
Und in der man den Müllmännern kleine Geschenke auf die Tonne legt.
Eine Welt,
in der die Menschen nicht mit Schimpfworten um sich werfen, sondern mit Blumen;
in der Ärzte ihre Patienten anrufen, nur um gute Besserung zu wünschen.
Eine Welt,
in der man 100 Markscheine herumliegen lassen kann, ohne, dass sie geklaut werden;
in der man wildfremden Leuten am Samstag das Auto wäscht.
Eine Welt,
in der Kinder und Kampfhunde friedlich miteinander spielen und dabei summen:
“Habt euch lieb, und werdet durstig”
Afri Cola.
2.
Ich wünsche mir eine Welt,
in der alle unanständigen Wörter im Lexikon durchgestrichen sind.
Eine Welt,
in der die Fernsehansagerin jeden Zuschauer persönlich begrüßt;
in der man den Pizzalieferanten einfach mal mitessen lässt.
Ja!
Und in der man auch im gegnerischen Fanblock lautstark für seinen Verein singen kann.
Eine Welt,
in der sich große Menschen im Kino freiwillig nach hinten setzen;
in der Astronauten aus dem Weltall winken und wir winken zurück;
in der man sich die Bilder aus dem Museum auch schon mal mit nach Hause nehmen kann;
und in der sich die Leute nach Autounfällen gegenseitig trösten.
Eine Welt,
in der Chefs nicht brüllen, sondern einem den Nacken kraulen, und dabei zärtlich flüstern:
“Habt euch lieb, und werdet durstig”
Afri Cola.
3.
Ich wünsche mir eine Welt,
in der die Gäste im Restaurant einfach auf dem Nebentisch mitbezahlen.
Eine Welt,
in der Taucher immer ein bisschen Fischfutter dabei haben;
in der Automechaniker auch mal was umsonst machen;
Ja!
Und in der Busfahrer warten, wenn einmal ein Fahrgast zu spät kommt.
Eine Welt,
in der sich Boxer nicht schlagen, sondern einfach mal drüber reden;
in der alle Obdachlosen im Möbelgeschäft übernachten dürfen;
in der man die Armlehnen im Flugzeug abwechselnd benutzt.
Eine Welt,
in der auf Zeugnissen nicht “ungenügend” steht, sondern “du schaffst es!”;
in der man die Telefonnummern in öffentlichen Toiletten wirklich anruft.
Eine Welt,
in der böse Menschen ganz von selber ins Gefängnis gehen und dabei fröhlich singen:
“Habt euch lieb, und werdet durstig”
Afri Cola.
Serie afri cola „Welt der Liebe“ Titel: Liebe Welt, Chefs, Gefängnis Auftraggeber: Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG Marketingleitung: Werner Karcher Produktmanagement: Dirk Purrmann CD: Roland Schwarz, Stefan Zschaler Text: Niels Alzen, Sebastian Hardieck, Oliver Flohrs, Sabine Kollack, Alex Wilson Smith Beratung: Carl-Christian Berge, Frauke Stürmer Produktion: HASTINGS AUDIO NETWORK Hambrug Tonmeister: Cedric Hopf Regie: Matthias Lührsen Sounddesign: Blunck & Will
Was ist das? Es ist ein Einhorn.
Es sind nur sieben Sätze:
- Was ist das?
- Es ist ein Einhorn.
- Noch nie eines von so nah gesehen.
- Wunderschön.
- Hau ab.
- Hau ab!
- Es tut mir Leid.
Diese Zeilen, in genau dieser Reihenfolge, das war die Vorgabe für die Regisseure eines Kurzfilmpreises. Herausgekommen sind viele kreative Ideen und vor allem ein Film, der wie ich finde, verdient gewonnen hat:
Ein Unterschied der einen Unterschied macht
Zwei Aussagenkategorien, die sich im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse in Norwegen voneinander unterscheiden:
Kategorie 1
- Der Attentäter war ein islamistischer Terrorist. Deutsche Medien unmittelbar nach den Ereignissen.
- Killerspiele und Waffenbesitz produzieren Amokläufer. Berliner Zeitung
- Es braucht ein Frühwarnsystem und weiterhin Anti-Terror-Gesetze. Deutschlands Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich
Kategorie 2
- “Unsere Antwort auf Gewalt ist noch mehr Demokratie, noch mehr Menschlichkeit.” Norwegens Ministerpräsident Stoltenberg.
- “Wir möchten sehr gern eine gute Gesellschaft haben, wo es gut zu leben ist und für diese wollen alle Politiker und Bürger in Norwegen kämpfen.” Die stellvertretende norwegische Botschafterin in Deutschland, Merete Kristin Wilhelmsen
- Ein norwegisches Mädchen: “Wenn ein einzelner Mann so viel Hass zeigen kann, wie viel Liebe können wir da nicht alle gemeinsam dagegenstellen!”
- Norwegens Kronprinz Haakon: “Heute Abend sind die Straßen mit Liebe gefüllt. Wir wollen Grausamkeit mit Nähe beantworten.”
Der Unterschied, der hier einen Unterschied macht, liegt meiner Meinung nach nicht in der Nationalität sondern im Auge des Betrachters begründet.
Bitte mehr von Kategorie 2!
Bringt das bitte nicht euren Kindern bei! OK?
Liebe Eltern,
Lehrer,
Bildungsminister,
bitte bringt euren Kindern nicht bei, wie man im Internet liest,
so mit Suchfunktionen und RSS mit Twitterlisten und Newsportalen.
Und bringt ihnen bitte auch nicht bei, wie man online schreibt.
Stift und Papier sind die Mittel der Wahl!
Seit wann benötigen Kinder ein Publikum?
Es besteht keine Notwendigkeit, zu wissen, wie man Hyperlinks, Videos, Podcast oder irgendwelche Animationen erstellt.
Lasst sie bitte auch nicht auf Lernplattformen und auch nicht in Chats, oder Blogs.
Facebook und Twitter?
Das ist doch Schwachsinn für Selbstverliebte.
Und sorgt dafür, dass die Handys in der Schule ausgeschaltet bleiben.
Wegsperren.
Ist doch alles auch gefährlich!
Noch nie was von Cybermobbing gehört?
Betreibt Jugendschutz und verbietet, was eure Kinder gefährden könnte.
Rund um die Uhr am Computer?
Nein, danke.
Ihr glaubt doch selbst nicht, dass sie da
Ideen miteinander teilen,
zusammenarbeiten,
nachdenken,
lernen.
Ihr könnt euren Kindern nicht trauen.
Die schauen sich im Internet nur üble Bilder an, kommen auf dumme Gedanken oder werden zu irgendetwas verführt.
Also passt auf sie auf und bringt Ihnen nichts im Internet bei!
Versprecht ihr mir das?
P.S.
Bitte habt Verständnis, wenn ich das alles meinen Kindern beibringe.
Ist nur so ein Versuch.
inspiriert von Scott McLeod – Don’t teach your kids this stuff. Please?
http://bigthink.com/ideas/30410
Audioboo und lalelu
Nicht nur im OpenCourse2011 zur Zukunft des Lernens findet audioboo immer mehr Anwender auch in der Twittergemeinde singt man sich neuerdings Schlaflieder vor. Unter dem hashtag #lalelu gibt es jeden Abend neue Wiegenlieder. @poetin beschreibt in ihrem Blog meinwärts die Entstehungsgeschichte dieses Mems.
Und so war der erster Beitrag in meinem audioboo-Kanal nun noch keine Reflexion zur Zukunft des Lernens im massive open online course sondern ein kleines Gute-Nacht-Liedchen. Man lernt ja bekanntlich am besten im Schlaf ![]()




